Serien

Occupy Me! – erster Dokumentarfilm zur deutschen Occupy-Bewegung

Rückblick 2011: Neben der amerikanischen „Occupy-Wallstreet“-Bewegung bilden sich gleichermaßen in Deutschland Camps und Organisationen, die gemeinsam friedlich gegen die Macht des Finanzmarktes demonstrieren. Die beiden Journalisten Ilona Koglin und Marek Rohde begeben sich im Oktober auf die Reise, quer durch Deutschland, besuchen sieben Städte und sprechen mit den Menschen, die etwas bewegen wollen. Herausgekommen ist eine 80-minütige Interview-Tour, eine „Reise durch den Herbst 2011“, wie die Hamburger Journalisten ihren Dokumentarfilm bezeichnen, eine Gedankenreise, die Menschen verschiedenster Herkunft zu Wort kommen lässt und damit Stück für Stück die Gedankenpuzzle einzelner zu einem Ganzen zusammenfügt.

Der Film auf YouTube

Text: Lillian Siewert

Shirts für den Kompost: Die Cradle-to-Cradle-Kollektion von Trigema

Screenshot von Trigema.de

Als einer der ersten Textilhersteller führt die deutsche Firma Trigema mit Change eine Cradle-to-Cradle Lifestylekollektion ein – ein erster Shop in Berlin soll bald folgen

Herr Grupp, sie haben kürzlich die weltweit erste Cradle-to-Cradle Kollektion bei Trigema eingeführt.
Change ist unsere erste Lifestyle Kollektion, seit vier Jahren haben wir schon eine sportliche Kollektion auf dem Markt. Um etwas auszuholen: Auch im Automobilbereich und bei den Stromversorgern kommen Alternativen auf uns zu. Beim Elektroauto gab es erst einen Prototyp, der wird getestet und wenn es soweit ist, dann kann man ins Design gehen. Und genau das ist

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Rise Up!

Rise Up! Ein Appell von Elisabeth Hahnke von Rock Your Life:

Als Sozialunternehmerin setze ich mich seit drei Jahren mit der Frage auseinander, wie ich durch meine Organisation sozialen Wandel hin zu mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit anstoßen kann. Meine These, wie sozialer Wandel funktionieren kann, setzt weder bei politischer Gerechtigkeit, noch beim freien Markt und auch nicht bei der Wohlfahrtspflege an. Sie zielt auch nicht auf Weiterlesen »

Post aus Indien: Über den National Book Reading Day

Indische Schulkinder spielen die Geschichte der Bremer Stadtmusikanten

Wie schon in unserem letzten Blogpost berichtet, haben wir mit der Organisation “TaraTrust”  in Goa den “National Book Reading Day” in sechs verschiedenen Schulen organisiert. Die Initiatorin Katharina Poggendorf-Kakar wollte damit eine Brücke zu Deutschland aufbauen. Denn dort ist der nationale Buchlesetag schon lange Praxis. Nun wurde er auch erstmals in Indien organisiert, in einem Weiterlesen »

Coffee Circle: Make Taste, not Waste

Wein auf Knopfdruck?

Wein… man trinkt ihn nicht nur, sondern man genießt und erlebt ihn. Für Weinliebhaber ist er nicht nur ein Mittel zum Zweck. Es ist nicht ein einzelner Inhaltsstoff, wie zum Beispiel der Alkohol, der im Vordergrund steht, sondern vielmehr das im Idealfall kunsthandwerkliche Zusammenspiel aus Aroma, Säure- und Alkoholgehalt.

Ein solcher Umgang mit Wein ist  Weiterlesen »

Post aus Indien: Die Joybells School

Die Kinder der Joybells School

Die Joybells School wurde 2002 von Joy Singh gegründet und beherbergt derzeit 60 Waisenkinder. Vor der Joybells School in Dehra Dun baute Joy Singh bereits in den 70er Jahren eine Schule in Sikkim auf, die sie dann einem ehemaligen Waisenkind der Schule übergeben hat. Die Joybells School in Dehra Dun ist mit Weiterlesen »

Die ersten drei Tage des Right2KNow March

Der Right2Know March setzt sich in New York in Bewegung

1.Tag/
Am Startpunkt der Flatbush Community owned healthfood supermarket, fand sich eine bunte Wanderschar und Begleitfahrzeuge ein, auch einige Genfrei-Gehen-Mitwanderer aus Deutschland waren mit dabei. Am Grand Army Plaza, am Prospect Park, fand die Auftaktveranstaltung statt, gestaltet von der Gruppe “Sustainable Roadshow”. Einer der Redner war Weiterlesen »

Genfrei Gehen – Der Right2Know March

Übergabe der Petition an die UN

Karin Heinze nimmt am Right2Know March von New York nach Washington teil. Für enorm berichtet die Journalistin in den kommenden Tagen, warum der Marsch so wichtig ist und was die Initiatoren damit erreichen wollen

Am Samstag den 1.Oktober 2011 ist der Right2Know March für eine Kennzeichnung gentechnisch veränderter Lebensmittel an der historischen Flatbush Food Coop in Brooklyn, New York City gestartet. Der Marsch, der am 16. Oktober, dem Welternährungstag, im Lafayette Park vor Weiterlesen »

Sozialunternehmerischer Spagat zwischen den Welten

Gründer und Geschäftsführer von RyL: Stefan Schabernak, Elisabeth Hahnke und Christina Veldhoen

Christina Veldhoen von Rock your Life! erzählt im ersten Teil als Gastblogger im enorm-Blog über die Schwierigkeiten und Ansprüche in der Arbeit zwischen Sozialunternehmen, Wirtschaft, Stiftungen und Politik

In der Regel bieten Sozialunternehmen eine Dienstleistung oder ein Produkt für eine Zielgruppe an, die zwar Empfänger des Angebots ist, anders als in herkömmlichen Anbieter-Kunden-Kontexten aber nicht Käufer. Hierfür fehlt oftmals schlicht das nötige Geld.

Für Sozialunternehmen stellt sich somit also meist die Frage, wie sie dann Einnahmen mit ihrer gesellschaftlichen Mission erwirtschaften können. Und da fällt der Blick auf die zahlreichen weiteren Akteure, die ebenfalls ein Interesse Weiterlesen »

Interview mit Summer Rayne Oakes Teil 2: “An sich ist Mode nichts”

Im ersten Teil des Interviews hat uns Ökomodel Summer Rayne Oakes etwas über ihren eigenen Stil und ihre Leidenschaft, die Entymologie, Insektenkunde, verraten. Im zweiten Teil spricht sie ihre Arbeit als Beraterin, ihre neue Internetplattform und warum sie Greenwashing nicht schlimm findet

Summer Rayne Oakes (l.) auf der Thekey.to Modemesse mit enorm-Mitarbeiterin Catharina Muuß

Sie sind nicht nur Model und Aushängeschild vieler Firmen, sie haben auch eine eigene Beratungsfirma.
Das Wichtigste ist mir, dass ich mir meine Kunden selbst aussuchen kann. Meist berate ich die Firmen, deren Gesicht oder Botschafter ich bin. Das ist das ganze Paket. Ich habe sehr unterschiedliche Kunden, und unterstütze zum Beispiel die Yale Universität bei deren Klimaschutz-Programmen. Aber ich muss mittlerweile Abstriche machen, alles andere lässt meine Zeit nicht mehr zu. Derzeit berate ich Payless shoes und portico home & spa. Und kürzlich habe ich für die italienische Firma Moto eine Brillenkollektion aus Recyclingmaterialien entworfen.

Einer Ihrer Kunden ist auch Tommy Hilfiger, zumindest in Deutschland sind die nicht wirklich für ihre sozialen und ökologischen Werte bekannt.
Ich wurde gebucht, um vor dem international board of advisors sprechen. Sie hatten das Bedürfnis, erst intern an besseren sozialen und ökologischen Bedingungen zu arbeiten und das dann vielleicht auch extern auszuweiten. Das sehe ich bei vielen Marken: Erst intern alles auf Linie bringen, dazu gehören Weiterlesen »

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