Posts Tagged ‘Fair shoppen’

Shirts für den Kompost: Die Cradle-to-Cradle-Kollektion von Trigema

Screenshot von Trigema.de

Als einer der ersten Textilhersteller führt die deutsche Firma Trigema mit Change eine Cradle-to-Cradle Lifestylekollektion ein – ein erster Shop in Berlin soll bald folgen

Herr Grupp, sie haben kürzlich die weltweit erste Cradle-to-Cradle Kollektion bei Trigema eingeführt.
Change ist unsere erste Lifestyle Kollektion, seit vier Jahren haben wir schon eine sportliche Kollektion auf dem Markt. Um etwas auszuholen: Auch im Automobilbereich und bei den Stromversorgern kommen Alternativen auf uns zu. Beim Elektroauto gab es erst einen Prototyp, der wird getestet und wenn es soweit ist, dann kann man ins Design gehen. Und genau das ist

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Frühbucher-Tickets für die KarmaKonsum 2012 sichern

Noch bis Ende Januar können sich Interessierte die Frühbucher-Tickets für die KarmaKonsum Konferenz 2012 sichern. Bis dahin kosten die Ticktes 150€, danach, wenn die ersten Redner bekannt gegeben werden 300€ (bis Ende März). Und von April bis Weiterlesen »

Ist Chemie die neue Jute?

 

Ist ein Nylonstrumpf nachhaltiger als Biobaumwolle? (Foto: How can I recycle this)

Nachhaltigkeit unterscheidet sich von Branche zu Branche offenbar sehr. Was in der Lebensmittelindustrie – mal mehr mal weniger gut – funktioniert, ist nicht einfach so auf die Textilbranche übertragbar. Das Zertifizieren zum Beispiel, oder die Transparenz über Herkunft und Zusammensetzung. Oder eine erschwingliche Weiterlesen »

Deutlicher Umsatzgewinn: Interesse an Bio- und Ökoprodukten steigt

Damals wie heute: Naturkostladen "Manna" in Offenbach 1978 (Foto: Ludwig Urnig)

Immer mehr Discounter haben eine Bio-Ecke, das Angebot und die Produktauswahl wird immer größer. Ein deutliches Zeichen, dass das Interesse an Bioprodukten steigt. Aber nicht nur da, wo viele Einkaufen, auch dort, wo die Bioprodukte von Anfang verkauft werden – im klassischen Naturkostladen – steigen die Umsätze. Der Verband für ökologischen Landbau Naturland formuliert es so: Weiterlesen »

Interview mit Summer Rayne Oakes Teil 2: “An sich ist Mode nichts”

Im ersten Teil des Interviews hat uns Ökomodel Summer Rayne Oakes etwas über ihren eigenen Stil und ihre Leidenschaft, die Entymologie, Insektenkunde, verraten. Im zweiten Teil spricht sie ihre Arbeit als Beraterin, ihre neue Internetplattform und warum sie Greenwashing nicht schlimm findet

Summer Rayne Oakes (l.) auf der Thekey.to Modemesse mit enorm-Mitarbeiterin Catharina Muuß

Sie sind nicht nur Model und Aushängeschild vieler Firmen, sie haben auch eine eigene Beratungsfirma.
Das Wichtigste ist mir, dass ich mir meine Kunden selbst aussuchen kann. Meist berate ich die Firmen, deren Gesicht oder Botschafter ich bin. Das ist das ganze Paket. Ich habe sehr unterschiedliche Kunden, und unterstütze zum Beispiel die Yale Universität bei deren Klimaschutz-Programmen. Aber ich muss mittlerweile Abstriche machen, alles andere lässt meine Zeit nicht mehr zu. Derzeit berate ich Payless shoes und portico home & spa. Und kürzlich habe ich für die italienische Firma Moto eine Brillenkollektion aus Recyclingmaterialien entworfen.

Einer Ihrer Kunden ist auch Tommy Hilfiger, zumindest in Deutschland sind die nicht wirklich für ihre sozialen und ökologischen Werte bekannt.
Ich wurde gebucht, um vor dem international board of advisors sprechen. Sie hatten das Bedürfnis, erst intern an besseren sozialen und ökologischen Bedingungen zu arbeiten und das dann vielleicht auch extern auszuweiten. Das sehe ich bei vielen Marken: Erst intern alles auf Linie bringen, dazu gehören Weiterlesen »

Nachhaltige Bett- und Nachtwäsche gesucht!

Der Slow Fashion Award 12 thematisiert neueste und nachhaltige textile Entwicklungen und macht „Nighties & Linen“ – Bett- und Nachtwäsche – in der Öffentlichkeit salonfähig. Eine namhafte und unabhängige Jury wählt Weiterlesen »

Innatex – Messe für Naturtextilien in Hofheim-Wallau bei Frankfurt

Die 29. Innatex – Internationale Fachmesse für nachhaltige Textilien findet von morgen an bis Montag im ardek-Center Rhein-Main in Hofheim-Wallau bei Frankfurt statt.

234 Aussteller werden auf der Innatex neue Produkte aus den Bereichen Mode & Textil sowie Schuhe & Accessoires zeigen. Die Messe läuft unter der Schirmherrschaft des Internationalen Verbandes der Weiterlesen »

Trendwalk: Trends in Berlin nachhaltig aufspüren

Berlin gilt als Trendsetter-Hauptstadt schlechthin. Künstler, Designer, Werber und Verlage, wer etwas auf sich hält, wagt den Umzug in die ehemals geteilte Metropole mit ihren noch niedrigen Mieten. Der ecoShowroom veranstaltet am 12. August einen Trendwalk, auf dem Konsumsoziologe Dr. Ragnar K. Willer den Teilnehmern auf einem fünfstündigen Rundgang durch die Stadt, die nachhaltigen Ecken Berlins und aktuelle Konsumtrends zeigen wird

Konsumsoziologe Dr. Ragnar K. Willer

Konsumsoziologe Dr. Ragnar K. Willer

Herr Dr. Willer, kann und darf man Menschen in ihrem Konsum beeinflussen?

Das ist eine schwierige Frage, weil die meisten von uns seit dem zweiten Weltkrieg in Massenkonsumgesellschaften leben, in dem wir suchen, auswählen, interpretieren, nutzen und entsorgen. Aber Wissen, natürlich qualitatives Wissen, und auch Wohlstand, können dazu führen, dass wir den Konsum nachhaltiger gestalten oder insgesamt verändern können. Wissen ist die wichtigste Ressource dafür.

Aber wie bekommen wir das Wissen zu den Menschen?
Zum einen durch Bildung, das muss schon in der Schule anfangen. Nachhaltigkeit wird Weiterlesen »

Alles im grünen Bereich?

„Wozu grün und fair – Hauptsache Handys sind smart, schnell und schick!?” Unter diesem Titel steht die derzeit laufende Online-Diskussion auf www.diskutiere.de. Thema des offenen Dialogs – initiiert von Telefónica Germany gemeinsam mit dem gemeinnützigen Verein UPJ e.V. – ist die Frage, ob und wie ein nachhaltiger Konsum und Lebensstil im Zeitalter von Smartphones, Apps & Co. möglich ist.

Im Rahmen des Dialogs soll Weiterlesen »

Kaffee im Abo für den guten Zweck

Kaffee. Rund 150 Liter trinken wir Deutschen jährlich. Für Entwicklungsländer ist es das zweitwertvollste Handelsgut, dass sie exportieren und 100 Millionen Menschen leben direkt oder indirekt vom Kaffeeanbau und -vertrieb. Immer öfter wird Kaffee mit Fairtrade assoziiert. Drei Berliner Unternehmensgrüner haben ein Modell entwickelt, dass für die Kaffeebauern gut sechsmal effektiver ist: In unserer ersten Ausgabe dieses Jahres haben wir über das Berliner Start-up Coffee Circle berichtet. Das Social Enterprise von Morit, Robert und Martin ist kaum ein halbes Jahr am Start, da können die drei schon auf einige Neuerungen und Erfolgsmeldungen zurückblicken. Ein Trinkwasserbrunnen in Ilketunjo, der Kaffeeanbaukooperative, von der Coffee Circle seinen Limu, Yirgacheffe und den Espresso bezieht, konnte bereits gebaut werden. Die nächsten Projekte, die realisiert werden sollen, die Ausstattung einer Schule mit Lernmaterialien und der Ausbau einer medizinischen Versorgungsstation, stehen laut der drei Kaffeekreisler ebenfalls in den Startlöchern.

Für Kaffeejunkies gibt es seit kurzem die Möglichkeit, sich seinen Lieblingskaffee per Abo nach Hause liefern zu lassen. Wie bei der Einzelbestellung auch, fließt auch hier 1 Euro pro gekauftem Kilo Kaffee zurück nach Äthiopien und wird dort in soziale Projekte investiert. Wir werden uns morgen auf der goodgoods in Hamburg mit den dreien treffen – bis dahin lohnt sich auch der Klick auf den Blog. Denn die Jungs fahren regelmäßig selbst nach Ilketunjo, um sich mit den Kaffeebauern zu treffen und zu prüfen, wie die Umsetzung der sozialen Projekte vorangeht, stellen Videos ein und berichten von Messen, neuen Kooperationen und über Kaffee-News.

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