Posts Tagged ‘Klima’

Die Weltverbesserer-App

Fleischkonsum: Wie kann ich mit einfachen Kniffen die Umwelt schonen? (Foto: AlbertCahalan)

Ein nachhaltiger Lebensstil. Das schreit für viele sicher immer noch nach Grünkernbratlingen, Jutebeuteln und kratzigen Wollpullis. Kurzum: Verzicht, Anstrengung, irgendwie unangenehm. Aber die missglückten Klimakonferenzen, die Müllberge überall auf der Welt und die immer wieder erschreckenden Nachrichten rund um Energie und Brennstoffe machen deutlich, dass irgendetwas passieren muss – am Besten bei jedem Einzelnen, lieber gestern als heute.
Doch wie erreicht man in der Welt 2.0 jeden Einzelnen? Richtig, via sozialer Medien. Genau um diesen Weiterlesen »

Ausstellung über Nachhaltigkeit: Die Zukunft steckt in der Kunst

Plastikflaschenkunst: Ein Bodenmosaik aus Deckeln

Plastikflaschenkunst: Ein Bodenmosaik aus Deckeln

Im Jahr 1910 kursierte eine simple aber erschreckende Rechnung durch New York: Die Pferde, die in New York City zur Fortbewegung vor Kutschen gespannt werden, produzieren jährlich 136 000 Tonnen Dung. Wenn der Verkehr weiter linear wächst, wird die Stadt 70 Jahre später in  mehr als 1 Millionen Tonnen Pferdemist versinken. Und dann erfand Carl Benz das Automobil. Ob wohl eines Tages ein findiger Tüftler plötzlich die Lösung für Probleme unserer Zeit Weiterlesen »

Kämpfen für den grünen Frieden: 40 Jahre Greenpeace

War vor 40 Jahren mit einer kleinen Demonstration nach “green peace”, grünem Frieden, begann, ist heute eine der größten und einflussreichsten Umweltschutzorganisationen der Welt. Gründer Irving Stowe wollte am 15. September 1971 mit einem kleinen Boot von Vancouver aus zu den Aleuten reisen um gegen die Atombombentests der US-Amerikaner zu protestieren. Hier mehr zur Gründungsgeschichte von Greenpeace.

40 Jahre Greenpeace heißt mittlerweile auch: Büros in 40 Ländern und von Anbeginn Unabhängigkeit von Wirtschaft und Politik. Stattdessen mischt sich die Weiterlesen »

Organic Disco in Darmstadt

Am 9. September findet in Darmstadt wieder die Organic Disco statt. Klimaneutral feiern in der Darmstädter Centralstation. Wie auf jeder guten Party, steht die Tanzfläche im Mittelpunkt. Bei der Organic Disco allerdings ist sie etwas besonderes: Der Tanzboden erzeugt Strom; wird auf ihm getanzt, bringt Weiterlesen »

Der Öko-Strom-Rechner der Klimaschützer

Screenshot Die Klimaschützer

Weniger Müll produzieren, öfter mal das Fahrrad oder die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen und zu Öko-Strom wechseln. Mit diesen, doch recht simplen, Maßnahmen könnte jeder schon einiges für die Umwelt und das Klima tun. Der Wechsel von einem Stromanbieter zum anderen ist heutzutage vergleichbar einfach, die Ummeldung nimmt meist der neue Anbieter vor. Damit man den für sich richtigen Tarif findet, bieten Die Klimaschützer einen Öko-Strom-Rechner an. Der Link zu den Klimaschützern steht ab heute auch in unserer Linkliste!

Grüner Moloch – der “Train of Ideas”

Wie schafft eine Stadt den Wandel von einstmals rauchenden Schornsteinen zur umweltverträglichen Stadtidylle?

Wie lebt man nachhaltig? Landei oder doch eher eine Großstadtpflanze? In letzterem Begriff sind zumindest schon zwei Säulen der Brundtlandschen Nachhaltigkeitsdefinition vertreten – Ökologie und Ökonomie – Großstadt und Pflanze. Der Volksmund hat hier wohl der Sehnsucht nach der Vereinbarung von natürlichem Leben und den Errungenschaften und Vorteilen der Zivilisation in Form der Stadt Ausdruck gegeben.
Aber geht das? Und vor allem, wie geht das? Der UN-Report zur Besiedlung 2011 bezeichnet Städte als „real battle-ground in the fight against climate change“, sprich: ändert sich nichts in den Städten ist der Klimawandel nicht mehr aufzuhalten. Die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Städten und diese zeichnen verantwortlich für 60-80 % des Energieverbrauchs – die Problematik ist deutlich.
Hamburg ist zur europäischen Umwelthauptstadt 2011 gekürt worden. Und will Vorreiter sein, zeigen, wie es gehen kann. Der „Train of Ideas“ soll entsprechende Inspiration liefern. Die interaktive Ausstellung in sechs Wagons zum Thema Stadt und Nachhaltigkeit startete am 15.04 in Hamburg und wird bis Oktober 2011 in weiteren europäischen Städten halt machen, u.a. noch München, Wien und Zürich.

Bereits umgesetzte aber auch geplante Projekte in Hamburg, sowie in anderen europäischen Großstädten werdenvorgestellt. Interaktive Spielereien animieren zum Selbstcheck: welches Menü emittiert wieviel CO2, ist mein Mobilitätsverhalten schon optimal oder mein Energiekonsum? Klimasünder oder Nachhaltigkeitsidol? Man kann sich aber auch einfach nur informieren – oder seine eigene optimale Stadt planen, Wünsche äußern, kommentieren. Kinder genießen die Ausstellung und äußern verschriftlicht auf Klötzen Wünsche elterlichen Ursprungs wie: „kein DB Böasengang“, “keine haltbare Milch mehr” oder auch “TV/PC mit Radantrieb”.
Was glauben Sie? Wie nachhaltig kann man in einer Stadt leben? Und wie viel Engagement braucht es dafür vom Bürger?

Text: Lea K. Böttger, Fotos: Sabine Vielmo / Wolfgang Huppertz

Alternative Energien auf der Hannover Messe 2011

Wenn wir über Energie reden, können wir schlecht die Ereignisse der letzten Wochen völlig ausblenden. Fukushima. Plötzlich ist sie wieder brutal aktuell, die Energiedebatte. Welche Technologie ist wie zukunftsfähig und lässt sich auf welchem Weg weiter entwickeln und etablieren?
Von heute an bis zum 8. April findet die Hannover Messe 2011 statt. Ein Mekka der technischen Innovationen. Zentrales Thema ist „Smart Efficiency“ – die Verbindung von Kosten-, Prozess-, und Ressourceneffizienz. Besser dastehen durch weniger Verbrauch. Es drängt sich somit auch unweigerlich die Frage nach der Zukunft unserer Energie auf. Die Veranstalter sprechen von „hochintelligenten Lösungen“ für die Probleme der Zukunft. Gezeigt werden u.a. Neuerungen aus den Bereichen Energie, Mobilität, Zulieferindustrie (Leichtbau etc.), Kraftwerkstechnologie, Windenergie und Oberflächentechnik.
Im Bereich der Kraftwerksplanung werden unter Anderem Erzeugungstechnologien zur Ergänzung der Erneuerbaren, wie
beispielsweise Hybrid-Kraftwerke (Gasturbine-Brennstoffzelle o.Ä.) vorgestellt. Auch im Mobilitätssektor spielen hybride Antriebssysteme eine große Rolle. Clean Energy Partnership präsentiert Zero Emission Fahrzeuge und Technologien von Opel/GM, Vattenfall, VW und Toyota. Zentral hier ist die Wasserstoff-und Brennstoffzellentechnologie.

Wer einen Selbstversuch mit  dieser Art von emissionsfreiem Antrieb unternehmen möchte, kann die entsprechenden Modelle selbst auf der Messe testen (Ride + Area östlich von Halle 27).

Tickets gibt es ab 25€, ermäßigt 14€.  Geöffnet hat die  Messe von
09:00 – 18:00 Uhr.

Text: Lea Böttger

Die Krux mit der E-Mobilität

Vielleicht ist es die Quadratur des Kreises. Bestimmt ist es eine der größten Aufgaben der neuen Mobilität. Auf jeden Fall ist es eine Krux: Alternative Antriebe machen nur Sinn, wenn dafür Energie aus regenerativen Quellen gespeist wird und sie nahezu so leistungsfähig sind, wie herkömmliche Antriebe. Was nützt der Elektromotor, wenn der Strom dafür aus dem Atomkraftwerk kommt? Wie verlockend ist ein Elektromobil, wenn es nicht mal die Hälfte der Strecke eines Benziners zurücklegt? Selbst Überzeugungstäter werden sich da oft für die doch komfortablere (schnellere) Variante entscheiden.

In Sachen alternative Antriebe gibt es also noch einiges aufzuholen. Dass sie nun nicht allzu ferne Zukunftsmusik ist, ist auch unter Experten mittlerweile unumstritten. Unklar ist jedoch, das Wann und Wie. Fachleute diskutieren unter der Federführung des Clean Energy Projects die Bedingungen, unter denen die neuen Antriebe die herkömmlichen Autos mit Benzin- und Dieselmotor ablösen könnten. „Elektrofahrzeuge können schon heute die Erwartung der Kunden zum größten Teil erfüllen“, hieß es auf der einen Seite. „Solange die E-Fahrzeuge nicht in Mobilitätskonzepte eingebunden oder mit Zusatzantrieben ausgerüstet sind, wird E-Mobilität nie funktionieren“, argumentierten die etwas kritischeren Fachleute.

Immerhin widerlegte Lorenz Köll, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsstelle für Energiewirtschaft die gemeinhin geäußerte Behauptung, der Bedarf an Strom sei nicht aus regenerativen Energien zu bewältigen: “Wenn wir von heute auf morgen die gesamte deutsche Automobilflotte umstellen würden, benötigten wir etwa 20 Prozent des derzeit erzeugten Stroms. Es ist kein Problem die benötigte Energie aufzubringen – selbst wenn die Fahrzeuge in Zukunft ausschließlich mit grünem Strom fahren.”

Wie halten Sie es? Schon umgestiegen auf Wasserstoff? Lädt das Auto des Nachts an der Steckdose? Sind Abstriche denkbar zugunsten eines umweltfreundlicheren Autos?

Wasser – und was die Great Lakes damit zu tun haben

Gerade sind wir über eine super Seite gestolpert. Interaktiv. Darum wollen wir nicht viele Worte verlieren sondern einfach: Anklicken und durchklicken auf waterlife.nfb.ca. Und Ton an.

Morgenwelt Keynotes 2010 in Elmshorn

In einer Woche finden in Elmshorn die Morgenwelt Keynotes statt. Verschiedene Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur werden sich zum Thema alternative Energien in der Zukunft äußern. Die zehnminütigen Beiträge stehen unter dem Schlagwort “Stadtentwicklung”. Alle Keynotes werden aufgezeichnet und nach der Veranstaltung im Weiterlesen »

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